Es sollte der Tag der Bestzeiten werden. Die Vorbereitung war abgeschlossen, viele Trainingskilometer absolviert und die Voraussetzungen schienen ideal. Doch nicht alles lief nach Plan. Andrii Hrytsenko und Celine Stark schafften es erst gar nicht an die Startlinie. Private Verpflichtungen beziehungsweise eine Fußverletzung machten einen Start unmöglich.
So vertraten lediglich Lucas Vera Paez, Regen Estifanos und Till Kremer die Farben des LCM über 5.000 Meter. Die Zielsetzung war klar: mutig laufen und persönliche Bestzeiten angreifen. Mit einer neuen Tartanbahn, Wavelight-Unterstützung und angenehmen 18 Grad bot das Meeting beste Bedingungen für schnelle Zeiten.
Lucas und Regen gingen das Rennen kontrolliert an und spulten konstant Rundenzeiten von 80 bis 81 Sekunden ab. Damit lagen sie klar auf Bestzeitenkurs und machten bis dahin einen starken Eindruck. Doch das Rennen nahm für beide einen unerwarteten Verlauf. Lucas musste nach 3.200 Metern, Regen nach 3.600 Metern aufgrund von Atemproblemen vorzeitig aufgeben. Entsprechend groß war die Enttäuschung, da sich die gute Form an diesem Abend nicht in einer Endzeit widerspiegeln konnte.
Für das positive Highlight aus LCM-Sicht sorgte Till Kremer. Bei seinem ersten Start über die 5.000-Meter-Distanz ging er das Rennen zunächst kontrolliert und etwas defensiv an. Auf der zweiten Rennhälfte konnte er das Tempo jedoch nochmals steigern und lief einen beeindruckenden negativen Split. Mit 18:07,56 Minuten erreichte er völlig überraschend das Ziel und zeigte eindrucksvoll, dass sein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft ist.
Auch wenn der Abend nicht die erhoffte Bestzeitenflut brachte, durfte sich der LCM über eine starke Premiere von Till freuen, die Lust auf mehr macht und Selbstvertrauen für die kommenden Rennen geben sollte.
Ergebnisse
https://ergebnisse.leichtathletik.de/Competitions/Details/19643
Bilder
Dank an Daniel für die vielen guten Bilder.
